Niedrigzinsen ein Schnippchen schlagen?

Niedrigzinsen machen Kredite günstig

In Anbetracht der minimalen Kreditzinsen, die derzeit zu zahlen sind, hat eine lange Zeit verpönte Idee wieder Konjunktur: Geld billig leihen und in profitable Investments stecken.

Tolle Idee – oder?

Läuft alles glatt, beträgt die Rendite ein Vielfaches der Kreditzinsen. Doch die Risiken sind nach wie vor ebenfalls beträchtlich, wobei sie im Wesentlichen von der Art des Investments abhängen. Hochspekulative Knock-out-Optionsscheine beispielsweise bergen ein Totalverlustrisiko, ebenso wie viele AIFs, während dagegen ein DAX-Indexfonds in der Regel kaum bodenlose Abstürze erlebt.

Beispiel

Angenommen du hättest vor einem Jahr einen Kredit in Höhe von 10.000 EUR aufgenommen (Laufzeit 36 Monate, Zins rund 2,4% nom.p.a., Rate rund 290,- EUR mtl.) und damit Anteile des DAX.Indexfonds „db x-trackers DAX UCITS ETF (DR) 1C“ gekauft. Was wäre passiert?

Nun, du hättest Zinsen in Höhe von rund 204,- EUR für den Kredit bezahlt. Hingegen hättest du auf der anderen Seite einen Ertrag in Höhe von rund 2.300 EUR durch den DAX-ETF realisiert.

Was also tun?

Zunächst ist immer zu bedenken: geliehenes Geld muss auf jeden Fall zurückgezahlt werden! Daher sollten die verfügbaren Eigenmittel dafür ausreichen. Wenn die Rückzahlung allerdings einzig von der Performance der Investition abhängt, kann ein Fehlgriff schnell den Ruin bedeuten.

Niedrigzinsen hin – Niedrigzinsen her. In jedem Fall wähle eine Anlagestrategie aus, nach der du vorgehen willst und dann: verfolge diese auch konsequent! Dazu gehören unter anderem auch Stopp-Schwellen, bei deren Erreichen das Investment beendet wird, um weitere Verluste zu vermeiden – auch wenn es wehtut.

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Dann rufe einfach an, hinterlasse eine Nachricht im Chat oder veranlasse eine Rückrufbitte – so einfach ist das.

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