Indexfonds im Test

Sie sind seit einigen Jahren der letzte Schrei auch für Privatanleger: Indexfonds

Neudeutsch auch Exchange Traded Funds (ETFs) genannt, bilden sie einen Börsenindex wie etwa den DAX, den Dow Jones oder den Euro Stoxx 50 eins zu eins ab. Das Portfolio des Anlegers entwickelt sich also analog zum gewählten Index. Neben den geringeren Kosten durch den Verzicht auf aktives Management haben die Indexfonds die Tatsache auf ihrer Seite, dass die einschlägigen Indizes langfristig zuverlässig nach oben gehen.

Stiftung Warentest hat nun erneut untersucht, wie empfehlenswert die Anlage in Indexfonds aber tatsächlich ist.

Fazit: Als Teil einer ausgewogenen, also auf Streuung setzenden Anlagestrategie sind gute Indexfonds eine lohnenswerte und vergleichsweise sichere Investition. Es kommt allerdings darauf an, sich aus dem mittlerweile riesigen Angebot die richtigen ETFs herauszusuchen. Manche sind spekulativer angelegt, bieten also höhere Renditechancen bei ebenfalls höherem Risiko. Ein detaillierter Vergleich der einzelnen Indexfonds ist also unerlässlich. Ein bewährter Index wie der MSCI World ermögliche es zum Beispiel, temporäre Wertschwankungen auszusitzen. Ob er zum individuellen Anlagestil passt, gilt es herauszufinden.

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